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        <name>Lizenzero Verpackungslizenzierung</name>
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    <updated>2026-04-29T16:20:11+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Die Plastiksteuer: Chancen und Probleme der Kunststoffabgabe in Europa</title>
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 Die Plastiksteuer: Chancen und Probleme der Kunststoffabgabe in Europa 
 Inhalt: 
 
  Das steckt hinter der Plastiksteuer  
  Plastik-Definition: Vielseitige Werkstoffe für zahllose Einsatzzwecke  
  Aktueller Stand der Umsetzung  
  Umsetzungen in Europa  
  Fazit – Plastiksteuer: Eine sinnvolle Abgabe für mehr Umweltschutz?  
 
 &amp;nbsp; 
 Die 2021 durch das Europäische Parlament eingeführte Plastikabgabe verfolgt das Ziel, den Einsatz von Einwegplastik zu reduzieren und damit die Umweltbelastungen durch Plastik zu verringern. Die Plastikabgabe nimmt dabei die einzelnen EU-Staaten in die Pflicht, Abgaben auf ihre Mengen an nicht recycelbaren Kunststoffen zu zahlen, um einen Anreiz zu geben, diese nicht weiter einzusetzen. Im folgenden Beitrag schauen wir uns daher an, wie die Finanzierung der Abgaben in den verschiedenen EU-Ländern geregelt wird. 
 &amp;nbsp; 
 Das steckt hinter der Plastiksteuer 
 Bereits im Jahr 2018 wurde die Idee einer Steuer auf Kunststoffe – die sogenannte &quot;Plastiksteuer&quot; – von der EU-Kommission diskutiert. Urheber der Plastiksteuer ist der ehemalige deutsche EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Mitgliedsstaaten wie Deutschland hatten den Überlegungen damals eine klare Absage erteilt und sich gegen die Einführung einer entsprechenden Abgabe ausgesprochen. Die Verwaltung der Europäischen Union appellierte bereits damals an die Mitgliedsstaaten, sich der Plastiksteuer nicht zu verschließen. Man solle die neue Steuer als Anreiz sehen, den Verpackungsabfall zu reduzieren, betonte damals der Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen. Sie solle nicht als Strafe für Verbraucher:innen und Industrie gesehen werden, sondern als Anreiz für die   Vermeidung von Kunststoffabfällen  . 
 Die Abgabe wurde zum 01.01.2021 beschlossen. Nicht-recycelte Kunststoffverpackungsabfälle werden seitdem mit einer Abgabe belegt, die direkt dem Haushalt der Europäischen Union zufließt. Jeder EU-Mitgliedsstaat zahlt dazu eine Gebühr von 0,80 Euro für jedes Kilogramm nicht recycelter Kunststoffverpackungsabfälle. Damit dient die Plastiksteuer als Abgabe, um Kunststoffabfälle zu vermeiden, Rezyklate zu fördern und den Umweltschutz voranzutreiben. 
 Plastiksteuer vs. Plastikgabe: Wo liegt der Unterschied? 
 Häufig werden die beiden Begriffe synonym genutzt. Bei der Plastikabgabe handelt es sich aber um eine EU-weit beschlossene Methode zur Berechnung der Beiträge zum EU-Haushalt, die jedes EU-Mitglied leisten muss. Mit dem Begriff der Plastiksteuer ist hingegen die Refinanzierung der Plastikabgabe auf nationaler Ebene gemeint. Diese unterliegt keinen EU-Richtlinien. Hier haben die einzelnen Mitgliedsstaaten die Gestaltungsfreiheit. Nicht in jedem Staat wird daher eine Plastiksteuer erhoben. 
   
 &amp;nbsp; 
 Plastik-Definition: Vielseitige Werkstoffe für zahllose Einsatzzwecke 
 Kunststoffe oder Plaste – umgangssprachlich auch als Plastik bezeichnet – sind Werkstoffe, die aus Makromolekülen bestehen und besonders vielseitig einsetzbar sind. In der Industrie sind sie so beliebt, weil die technischen Eigenschaften von Kunststoffen ideal sind, um viele nützliche Produkte zu erzeugen. Attribute wie Formbarkeit, Härte, Elastizität, Bruchfestigkeit, Temperaturbeständigkeit, Wärmeformbeständigkeit und chemische Beständigkeit lassen sich bei  Plastik besonders gut variieren . 
 Es existieren drei große Gruppen der Kunststoffe: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Aus diesen unterschiedlichen Produkten werden zahllose Erzeugnisse hergestellt, darunter Verpackungsmaterialien, Fasern für die Textilindustrie, Rohre, Bodenbeläge, Gehäuse, Komponenten von Autos und Technikprodukten sowie unzählige weitere Artikel. 
 &amp;nbsp; 
 Aktueller Stand der Umsetzung 
 Um für den Verkauf von Waren und damit auch Verpackungen im Ausland compliant aufgestellt zu sein, müssen sich Unternehmen stets über die aktuellen Entwicklungen in ihren Exportländern informieren. Ob eine Plastiksteuer für Händler:innen oder Produzent:innen anfällt, ist von Land zu Land sehr unterschiedlich geregelt. Auch die Ausgestaltung der Steuer unterscheidet sich auf nationaler Ebene, woraus sich Abrechnungs- und Preisgestaltungsimplikationen für Unternehmen ergeben können. So muss sich zum Beispiel damit auseinandergesetzt werden, welche Materialien oder Produkte unter die jeweiligen Steuervorgaben fallen und in welchem Teil der Lieferkette sie besteuert werden. All dies erfordert finanzielle und personelle Ressourcen, die besonders für kleine Unternehmen eine Hürde darstellen können. 
 Bisher haben Großbritannien, Spanien und Portugal die Plastiksteuer eingeführt und somit Unternehmen zur Zahlung der Abgabe verpflichtet. Andere EU-Staaten decken die Kosten aus dem Staatshaushalt. 
 In Deutschland wird die EU-Plastikabgabe bisher aus Steuergeldern finanziert. Seit dem Jahr 2025 werden Hersteller:innen und Importeur:innen von  Einwegkunststoff -Verpackungen durch das  Kunststofffondsgesetz (EWKFondsG)  zu einer jährlichen Abgabe an einen zentralen Fonds verpflichtet. Dieser wird vom Umweltbundesamt verwaltet. 
 &amp;nbsp; 
  Es gibt zudem einige Länder, die zusätzlich mit &quot;Green Taxes&quot; oder &quot;Environmental Taxes&quot; umweltbewusste Praktiken fördern möchten.  
 &amp;nbsp; 
 Umsetzungen in Europa 
 Während sich einige EU-Länder ausschließlich auf Verpackungen, also sowohl Kunststoff- als auch Nichtkunststoffverpackungen, konzentrieren, ziehen andere striktere Grenzen und besteuern nur Einweg- oder nicht wiederverwendbare Kunststoffe. Auch die Herkunft der Kunststoffe oder Verpackungen spielt je nach Land eine steuerliche Rolle. So wird in einigen Mitgliedsstaaten eine Steuer auf aus dem In- und Ausland stammende Kunststoffprodukte erhoben, in anderen wiederum werden nur ausländische Kunststoffprodukte besteuert. &amp;nbsp;  Wie diese Regelungen in einigen EU-Ländern konkret aussehen, beleuchten wir hier: 
 Frankreich 
 In Frankreich gibt es derzeit keine Plastiksteuer für Hersteller:innen oder Verbraucher:innen. Hier kommt der Staat selbst für die Abgaben an die EU auf. 
 Irland 
 Vor der Einführung der EU-Plastikabgabe waren in Irland bereits Kunststoffsteuern eingeführt. Gemäß den Vorschriften Irlands sind Verpackungshersteller:innen dort verpflichtet, die anfallenden Verpackungen zu sammeln und zu verwerten. Alle Unternehmen, die Verpackungen auf den irischen Markt bringen, unterliegen den Bestimmungen des Verpackungsgesetzes. 
 Italien 
 Schon zu Beginn des Jahres 2023 plante Italien die Einführung einer Plastiksteuer auf Einwegprodukte (manufatti con singolo impiego, MACSI), jedoch wurde diese zunächst verschoben. Ab 2024 sollen aber nun in Italien Kunststoffhersteller:innen verpflichtet werden, eine Steuer auf Einwegprodukte zu entrichten. Sollten die Einwegprodukte aus Kunststoff nicht in Italien hergestellt, sondern aus anderen EU-Mitgliedsstaaten nach Italien importiert werden, sind in der Regel die ausländischen Inverkehrbringer:innen steuerpflichtig. Die Steuer beträgt 45 Cent pro Kilogramm Kunststoff. Kompostierbares Plastik und recyceltes Kunststoffmaterial sind von der Steuer ausgenommen. 
 Niederlande 
 
 In den Niederlanden wird die Plastiksteuer aktuell weder auf Endverbraucher:innen noch auf Hersteller:innen übertragen. Eine Kunststoffsteuer könnte aber in den nächsten Jahren eingeführt werden. Aktuell werden in den Niederlanden aber bestimmte Beiträge auf Plastikverpackungen erhoben. 
 Das derzeitige Beitragssystem sieht vor, dass Unternehmen, die mehr als 50 Tonnen Kunststoffverpackungen in den niederländischen Markt einführen oder die Menge an Kunststoffverpackungen nach der Einfuhr dort entsorgen, einen jährlichen Beitrag leisten müssen. Die geltenden Beitragssätze für Kunststoffverpackungen nach dem regulären Satz liegen bei 1,05 EUR pro Kilogramm (ohne MwSt.). 
 Polen 
 In Polen gibt es noch keine Plastiksteuer für Unternehmen. Um Verpackungsabfälle zu vermeiden, ist aber bereits seit Januar 2018 ein Gesetz zur sogenannten Recyclinggebühr in Kraft. Im März 2023 verabschiedete das polnische Parlament zudem ein Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/904/EU zur Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffe auf die Umwelt. Durch Meldepflichten, produktabhängige Gebühren und jährliche Abgaben soll so die Menge an Einwegkunststoffen auf dem polnischen Markt reduziert werden. Die Verpflichtungen gelten dabei hauptsächlich für Unternehmen, die Produkte erstmalig auf dem polnischen Markt einführen. &amp;nbsp;  Ausländische Unternehmen, die Einwegkunststoffe nach Polen einführen, können einen Bevollmächtigten für die Erfüllung der Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Vermarktung ihrer Produkte benennen. 
 
 Spanien 
 Seit 2023 gilt in Spanien eine Steuer auf nicht wiederverwendbare Kunststoffverpackungsprodukte. Damit wird unter anderem die EU-Richtlinie über Einwegkunststoffe im spanischen Recht umgesetzt. Diese soll die Produktion und Verwendung von Kunststoffprodukten eindämmen. Die Steuer von 0,45 Euro pro Kilogramm fällt dabei gleichermaßen für die Herstellung, den Import und den innergemeinschaftlichen Erwerb auf nicht wiederverwendbare Kunststoffverpackungen an. Einbezogen sind hierbei Einwegverpackungen mit Kunststoff, Halbfertigprodukte aus Kunststoff für kunststoffhaltige Einwegverpackungen und kunststoffhaltige Produkte, die das Inverkehrbringen von Einwegverpackungen ermöglichen.&amp;nbsp; Von der Steuer befreit sind unter anderem recycelter Kunststoff, Verpackungen, die für den Schutz, die Manipulation, die Verteilung und die Präsentation spezieller medizinischer, landwirtschaftlicher und tierärztlicher Produkte verwendet werden und Kunststoffverpackungen, die direkt von einem Hersteller in einen anderen Mitgliedstaat oder außerhalb der EU exportiert werden. Zusätzlich wird aber eine Steuer auf die Verbrennung und Ablagerung von Abfällen auf Deponien erhoben. 
 Weitere Informationen zu Spanien gibt es  hier . 
 &amp;nbsp; 
     
 &amp;nbsp; 
 Fazit – Plastiksteuer: Eine sinnvolle Abgabe für mehr Umweltschutz? 
 Mit dem EU-Wiederaufbauprogramm in der Corona-Krise wurde die Einführung der Plastiksteuer ab 2021 beschlossen. Dies wurde anfangs kontrovers diskutiert und hat in jedem Fall zahlreiche Auswirkungen – sowohl auf die Kunststoffindustrie, die Recyclingkreisläufe der EU-Mitgliedsstaaten als auch in positiver Weise auf die Umwelt.  Die Plastiksteuer soll einen Anreiz schaffen, die Herstellung und Nutzung von neuen Kunststoffen zu verringern und hat damit einen großen Nutzen für die Umwelt. Für Hersteller:innen und Händler:innen stellt eine fehlende einheitliche Regelung allerdings die Hürde dar, ihre&amp;nbsp;Umwelt-Compliance beim Versand ins europäische Ausland zu gewährleisten. 
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                            <updated>2025-08-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nachhaltige Verpackungsgestaltung: Was bedeutet recyclingfähig?</title>
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                 Nachhaltige Verpackungsgestaltung: Was bedeutet recyclingfähig? 
 Inhalt 
 
  Definition des Begriffs &quot;Recyclingfähigkeit&quot;  
  Unterschied zwischen theoretischer, technischer und realer Recyclingfähigkeit  
  Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen  
  Barrieren: Funktion und Einfluss im Recycling  
  Welche Barrieren sind gut für die Recyclingfähigkeit?  
 
  Auf der Suche nach einer nachhaltigen Verpackung stolpert man schnell über den Begriff der Recyclingfähigkeit. Während der Term mittlerweile in aller Munde ist, wissen viele noch nicht, was sich genau dahinter verbirgt.  Wie genau wird „Recyclingfähigkeit“ definiert?  Und wie unterscheidet sich die theoretische von der technischen und von der realen Recyclingfähigkeit? Und last but not least: Was bedeutet das Ganze nun für Ihre Verpackungen? 
 &amp;nbsp; 
 Definitionen des Begriffs „Recyclingfähigkeit“ 
 Aktuell gibt es viele Definitionen des Begriffs „Recyclingfähigkeit“. Wir möchten in diesem Beitrag auf zwei Definitionen hinweisen, die hilfreich zum Verständnis sein können. 
  Das bifa Umweltinstitut aus Augsburg versteht unter dem Begriff der Recyclingfähigkeit  „grundsätzlich die Eigenschaft eines Produktes, die  es erlaubt, die verwendeten Materialien nach dem Ende der Lebensdauer wieder dem Stoffkreislauf zuzuführen und damit den Stoffkreislauf zu schließen.“  Gemäß dieser Definition ist es vor allem wichtig, dass die Primärressourcen nicht verloren gehen. Das bifa Umweltinstitut hat 2018 gemeinsam mit dem Umweltdienstleister Interseroh+ die wissenschaftliche Bewertungsmethodik „ Made for Recycling “ für die Analyse der Recyclingfähigkeit entwickelt. 
 Eine weitere Definition stammt aus dem Verpackungsgesetz und des daraus entstandenen „Mindeststandards zur Bemessung der  Recyclingfähigkeit“ der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Dieser definiert die Recyclingfähigkeit von Verpackungen als  „die grundsätzliche und graduelle Eignung einer Verpackung, nach Durchlaufen industriell verfügbarer Rückgewinnungsprozesse Neuware in werkstofftypischen Anwendungen zu substituieren.“  Der Mindeststandard legt darüber hinaus fest, dass sich der Begriff immer auf ein  hochwertiges und werkstoffliches Recycling  bezieht. Das meint, dass die Materialien auch tatsächlich werkstofflich recycelt werden und nicht nur kompostiert oder verbrannt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Unterschied zwischen theoretischer, technischer und realer Recyclingfähigkeit 
 Wenn wir über die Recyclingfähigkeit von Verpackungen sprechen, ist es wichtig, sich den Unterschied zwischen theoretischer und realer Recyclingfähigkeit bewusst zu machen. Hilfreich dabei ist das 7 Stufenmodell der Recyclingfähigkeit nach Pomberger ¹ . Theoretische Recyclingfähigkeit meint demnach, dass eine Verpackung auf den Werkstoff bezogen und im Originalzustand ohne Verschmutzung stofflich verwertet werden kann. Bei der theoretischen Recyclingfähigkeit wurden keine Tests durchgeführt und die Recyclinginfrastruktur ist ebenfalls außer Acht gelassen.   Die technische Recyclingfähigkeit geht einen Schritt weiter und beinhaltet zusätzlich die Prüfung der Erkennbarkeit und Sortierbarkeit einer Verpackung, sowie das Ausschleus-Verhalten. Diese Eigenschaften muss eine Verpackung vor allem erfüllen, um in einer Sortieranlage in eine Fraktion sortiert zu werden. Weiterhin ist wichtig, dass danach auch ein Recyclingverfahren für das Verpackungsmaterial vorhanden ist und ein werkstoffliches Recycling stattfindet.   Selbst wenn die oben genannten Kriterien alle erfüllt sind, ist noch immer nicht von einer realen Recyclingfähigkeit die Rede. Dafür muss die Verpackung zusätzlich in der Region, in der sie als Abfall anfällt, tatsächlich gesammelt, ausgeschleust, vermarket und als Sekundärrohstoff verwertet werden.   Da Sie als Unternehmen oft nicht wissen können, wie es um die reale Recyclingfähigkeit Ihrer Verpackung steht, ist es ratsam diese durch Dritte zertifizieren zu lassen. 
   
 &amp;nbsp; 
 Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen 
 Nun stellt sich die Frage: wie bewerte ich die Recyclingfähigkeit meiner Verpackung? Wichtig ist, wie oben beschrieben, die reale Recyclingfähigkeit zu betrachten. Eine Eigeneinschätzung reicht oft nicht aus, da die Kenntnisse über die tatsächliche Sammlung, Sortierung und Verwertung an den Vertriebsstandorten nicht ausreichen. Daher sollten Sie Ihre Verpackung von Verpackungs- und Recycling-Expert*innen analysieren lassen. Dies können Sie beispielsweise durch die Verpackungsanalyse „ Made for Recycling “ vornehmen.    
  ¹Pomberger 2020: Über theoretische und reale Recyclingfähigkeit   
     
 &amp;nbsp; 
 Barrieren: Funktion und Einfluss im Recycling 
   
 Verpackungen bieten Lebensmitteln oder Kosmetika einen optimalen Schutz vor äußeren Einflüssen. Um das zu gewährleisten, werden sie oft mit Barrieren versehen. Die dadurch entstehende Verbundverpackung lässt sich jedoch meist gar nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand recyceln.Barrieren sorgen dafür, dass Produkte wie Lebensmittel vor externen Einflüssen wie Sauerstoff, Wasserdampf oder UV-Strahlung geschützt werden und gleichzeitig wertvolle Stoffe wie Aromen nicht entweichen können. Nicht jede Barriere verhält sich dabei problemlos im Recycling – ein Beispiel ist die Metallisierung: Sie führt im Rezyklat zu glitzernden Partikeln, die das spätere Material nur noch für eingeschränkte Anwendungen nutzbar machen. 
 &amp;nbsp; 
 Welche Barrieren sind gut für die Recyclingfähigkeit? 
   
 Die gute Nachricht: Es gibt Barriereschichten, die den Produktschutz sichern, ohne die Recyclingfähigkeit zu beeinträchtigen. Dazu gehören Hochbarrieretypen wie SiOx oder AlOx, die eine wirksame Sauerstoff- und Wasserdampfbarriere darstellen. Kritisch sind hingegen Barrieren aus PA, PVC und PVDC – sie gelten nach dem Mindeststandard der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister als Störstoffe und sollten ersetzt werden. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
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                            <updated>2025-08-21T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Verpackungen im Fokus: Was ihr über Verpackungsanalysen wissen solltet</title>
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  Verpackungen im Fokus: Was ihr über Verpackungsanalysen wissen solltet  
 Inhalt: 
 
  Gründlichkeit bis ins Detail  
  Papier- oder Kunststoffverpackung? Ab ins spezialisierte Labor!  
  Verlässliche Ergebnisse für mehr Transparenz und Sicherheit  
  Präzision, die überzeugt: Die Laboranalyse &quot;Made for Recycling&quot;  
 
 &amp;nbsp; 
 Für eine nachhaltige und klimaschonende Kreislaufwirtschaft wird es zunehmend wichtiger, recyclingfähige Verpackungen zu entwickeln. Nachhaltige Verpackungsoptimierung wird zu einem entscheidenden Faktor für verantwortliche Unternehmen. 
 In einer Welt, in der Verpackungen zunehmend komplexer und vielfältiger werden, bedarf es an hohen Maßstäben in der Analyse und Prüfung dieser Materialien. Es reicht nicht, einfach nur eine Checkliste abzuhaken – es ist wichtig, dass jede Verpackung, ob groß oder klein, Papier oder Kunststoff, mit größter Sorgfalt bis ins kleinste Detail untersucht wird. Werfen wir einen Blick hinter die Kulissen! 
 &amp;nbsp; 
 Gründlichkeit bis ins Detail 
 Der Ansatz einer verlässlichen Verpackungsanalyse geht weit über das bloße Testen hinaus. Jede Verpackung, die ein Labor betritt, sollte in ihre Bestandteile zerlegt, einzeln analysiert und umfassend bewertet werden. Dies bedeutet, dass nicht nur die äußerlichen Eigenschaften geprüft werden, sondern tief in die Materialstruktur eingetaucht wird, um alle potenziellen Herausforderungen und Möglichkeiten zu identifizieren. Sei es eine papierbasierte Verpackung oder ein Kunststoffprodukt – die Komplexität wird nur so vollständig erfasst, um sicherzustellen, dass nichts übersehen wird. 
 &amp;nbsp; 
 Papier- oder Kunststoffverpackungen? Ab ins spezialisierte Labor! 
 Papier ist nicht gleich Papier – und das ist bestens bekannt. Spezialisierte Papierlabore sind darauf ausgelegt, Papierverpackungen in all ihren Facetten zu analysieren. Von der Festigkeit über die Bedruckbarkeit bis hin zur Eignung für verschiedene Verpackungszwecke sind die Tests umfassend und genau auf die Anforderungen des Marktes abgestimmt. Dabei werden auch die Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt, die bei papierbasierten Verpackungen eine immer wichtigere Rolle spielen. 
 &amp;nbsp; 
 Kunststoffverpackungen bestehen oft aus einer Vielzahl von Kunststoffen, Additiven und Beschichtungen, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung und ihren physikalischen Eigenschaften unterscheiden. Ein spezialisiertes Labor ist darauf ausgerichtet, diese komplexen Materialzusammensetzungen detailliert zu analysieren und die spezifischen Eigenschaften jedes Einzelteils zu bewerten. Die Fähigkeit eines Kunststoffs, recycelt zu werden, ist ein entscheidender Faktor für seine Umweltfreundlichkeit. Ein spezialisiertes Labor kann den Recyclingprozess und die Wiederverwertbarkeit des Materials testen, indem es dessen Verhalten bei verschiedenen Recyclingmethoden simuliert und überprüft, ob und wie gut der Kunststoff in den Recyclingkreislauf integriert werden kann. 
 &amp;nbsp; 
 Verlässliche Ergebnisse für mehr Transparenz und Sicherheit 
 In einer Branche, die auf Präzision und Vertrauen angewiesen ist, sind die Laborergebnisse ein entscheidender Baustein für die Zukunft. Mit den umfassenden Prüfmethoden und der Expertise der Spezialist*innen wird nicht nur Sicherheit geboten, sondern auch Klarheit über die Zusammensetzung und Eignung von Verpackungsmaterialien verschafft. Denn Transparenz ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg und zufriedenen Kunden. 
 &amp;nbsp; 
 Präzision, die überzeugt: Die Laboranalyse &quot;Made for Recycling&quot; 
 Mit „Made for Recycling“ seid ihr auf der sicheren Seite: Im Rahmen dieses Dienstleistungsangebots führen wir eine  Laboranalyse  durch, um zu bewerten, wie recyclingfähig eure Verpackungen sind. Unsere Prüfmethode ist weltweit als Standard für recyclingfähige Verpackungen anerkannt. Die Bewertungsmethodik wurde gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV überprüft. 
 Wirklich jede Kunststoffverpackung wird in unserem akkreditierten  Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe  analysiert. In dieser einzig in der EU anerkannten Forschungseinrichtung, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat, analysieren unsere Expert*innen Verpackungsmuster nach standardisierten Kriterien, beraten umfassend und entwickeln nachhaltige und praxisnahe Lösungen für die Verpackungsoptimierung. 
 Ein besonderes Highlight der Arbeit: Die Analysen sind so präzise, dass in der Vergangenheit sogar Materialien in Verpackungen gefunden wurden, die vom Lieferanten nicht einmal angegeben waren! Diese unerwarteten Entdeckungen unterstreichen, wie tiefgehend und sorgfältig die Prüfmethoden sind. Solche Erkenntnisse sind nicht nur von unschätzbarem Wert für die Analyseergebnisse, sondern auch für die Kunden extrem wichtig, da sie eine transparente Kommunikation entlang der gesamten Lieferkette ermöglichen und für maximale Sicherheit und Qualität sorgen. 
 Das Recycling-Siegel „Made for Recycling“ steht für innovative und hochgradig recyclingfähige Verpackungen. Durch die Integration des Siegels in euer Verpackungsdesign signalisiert ihr euer Engagement für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und kommuniziert dieses wirkungsvoll. Zeigt euren Kund*innen, wie fortschrittlich und umweltbewusst euer Unternehmen ist und verbessert dadurch eure Außenwahrnehmung! 
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                            <updated>2024-10-02T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Amazons KI-optimierte-Verpackungen: Mehr Effizienz, weniger Abfall</title>
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                <![CDATA[
                   
 Amazons KI-optimierte-Verpackungen: Mehr Effizienz, weniger Abfall 
 Inhalt: &amp;nbsp; 
 
  Amazons Ansatz: KI in der Verpackungsoptimierung  
  Vorteile der KI-Optimierung für den Markt  
  Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland  
  Praktische Schritte zur Nutzung der KI-Technologie in eurem Unternehmen  
 
 &amp;nbsp; 
 Die Verpackungsindustrie befindet sich in einem Wandel: Mit innovativen Technologien wie der künstlichen Intelligenz (KI) verändert sich nicht nur, wie Verpackungen gestaltet und hergestellt werden, sondern auch, wie mit ihnen in Versandprozessen umgegangen wird. Amazon liefert dazu mit dem Einsatz von KI zur Reduzierung von Verpackungsmengen ein Beispiel, um die eigenen Verpackungen effizienter, umweltfreundlicher und kostengünstiger zu gestalten. 
 In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie Amazons Ansatz funktioniert und was euch helfen kann, eure Verpackungsstrategien zu optimieren, die gesetzlichen Anforderungen an Verpackungen zu erfüllen und gleichzeitig Kosten einzusparen. 
 &amp;nbsp; 
 Amazons Ansatz: KI in der Verpackungsoptimierung 
 Amazon setzt auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um seine Verpackungsstrategien kontinuierlich zu verbessern. Kern des Ansatzes ist die &quot; Packaging Decision Engine &quot;, ein KI-Modell, das auf umfangreichen Datensätzen basiert und die optimale Verpackung für jede Sendung berechnet. Dabei werden verschiedene Produktmerkmale wie Form, Gewicht und Empfindlichkeit analysiert, um sicherzustellen, dass jedes Produkt mit möglichst wenig Verpackungsmaterial sicher transportiert werden kann.   Zusätzlich testet Amazon in seinem europäischen Innovationslabor neue Technologien, die Verpackungsprozesse automatisieren und optimieren. Dazu gehören unter anderem Maschinen, die passgenaue Verpackungen nach Maß herstellen und innovative Etikettierroboter, die die Anbringung von Versandlabels auf Produkten vereinfachen, die ohne zusätzliche Verpackung verschickt werden. All diese Maßnahmen tragen zu einer erheblichen Reduzierung des Verpackungsvolumens und der damit verbundenen Umweltbelastung bei. 
 &amp;nbsp; 
 Vorteile der KI-Optimierung für den Markt 
 Der Einsatz von KI zur Optimierung von Verpackungen bietet mehrere Vorteile für den Markt und auch für Unternehmen, die ihre Verpackungen lizenzieren müssen.  Lizenzpflichtig sind in Deutschland alle Händler:innen und Hersteller:innen von Verpackungen, die bei privaten Endverbraucher:innen anfallen. Das ist im deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG) geregelt und gilt bereits ab der ersten Verpackung, die in Umlauf gebracht wird. Dahinter steht das Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung, nachdem Inverkehrbringer:innen Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Verpackungen übernehmen müssen.   Hier  gibt es weitere Infos zu eueren Pflichten.     Durch die Nutzung von KI-gesteuerten Entscheidungsmodellen und Automatisierungstechnologien wird weniger Material benötigt, was nicht nur die Materialkosten reduziert, sondern auch zu Einsparungen bei der Verpackungslizenz ermöglicht. Denn hier zahlen Hersteller:innen ein  jährliches Lizenzentgelt  in Abhängigkeit ihrer in Umlauf gebrachten Verpackungsmengen. Im Gegenzug übernehmen die dualen Systeme dann Sammlung, Sortierung und Recycling der Verpackungen.   Eine geringere Verpackungsmenge bedeutet auch weniger Abfall und weniger Ressourcenverbrauch. Das hat ebenfalls direkte Auswirkungen auf die CO₂-Bilanz, da die Transporteffizienz steigt – kleinere, leichtere Pakete ermöglichen es, mehr Sendungen pro Fahrt zu transportieren, was die Lieferemissionen senkt. Verbraucher:innen schätzen umweltfreundliche Verpackungen zunehmend und wählen häufiger Marken, die klar nachhaltige Praktiken verfolgen, was euch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. 
 &amp;nbsp; 
 Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland 
 Die Einführung von KI-gestützten Verpackungslösungen birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Unternehmen. Auf der einen Seite eröffnet die Nutzung solcher Technologien Möglichkeiten, Kosten zu senken, Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Unternehmen, die frühzeitig auf diese Technologien setzen, können sich als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit positionieren und regulatorischen Druck durch das Verpackungsgesetz leichter bewältigen. Besonders mit Blick auf aktuell bevorstehende Gesetzesänderungen und Verordnungen wie der  Packaging &amp;amp; Packaging Waste Regulation (PPWR) , die als Maßnahme ebenfalls die Minimierung von Verpackungsmaterialien vorsieht, liegen hier Chancen für Unternehmen.   Auf der anderen Seite stehen Unternehmen vor Herausforderungen, wie den anfänglichen Investitionskosten für die Implementierung neuer Technologien und der Notwendigkeit, sich auf neue Arbeitsabläufe und Techniken einzustellen. Zusätzlich müssen Fragen zur Datensicherheit und zum Datenschutz im Zusammenhang mit KI-gesteuerten Systemen berücksichtigt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Praktische Schritte zur Nutzung der KI-Technologie in eurem Unternehmen 
 
  Evaluierung der aktuellen Verpackungsprozesse : Analysiert, wie eure derzeitigen Verpackungslösungen funktionieren und identifiziert Bereiche, in denen KI-Technologien zur Optimierung beitragen könnten. 
  Pilotprojekte starten : Beginnt mit kleinen Pilotprojekten, um KI-gestützte Verpackungslösungen zu testen. Hier könnten Partnerschaften mit Anbieter:innen von Verpackungstechnologien oder Logistikdienstleister:innen hilfreich sein. 
  Zusammenarbeit mit Expert:innen und Berater:innen : Nutzt das Wissen von Datenwissenschaftler:innen und KI-Expert:innen, um maßgeschneiderte Lösungen für eure speziellen Verpackungsbedürfnisse zu entwickeln.&amp;nbsp; 
  Schulung und Weiterbildung des Teams : Implementierung neuer Technologien erfordert auch die Schulung eurer Mitarbeiter:innen. Investiert in Schulungsprogramme, um eure Teams auf den Einsatz von KI-Technologien vorzubereiten und die neuen Arbeitsabläufe reibungslos zu integrieren. 
  Monitoring und kontinuierliche Anpassung : Verfolgt die Ergebnisse eurer KI-gestützten Verpackungsinitiativen genau und passt eure Strategien kontinuierlich an, um Verbesserungen und weitere Effizienzsteigerungen zu erzielen. 
 
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                            <updated>2024-09-18T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Polystyrol-Entsorgung: Wie wird der Kunststoff richtig entsorgt?</title>
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 Polystyrol-Entsorgung: Wie wird der Kunststoff richtig entsorgt? 
 Inhalt: 
 
  Entstehungsgeschichte und Herstellung des Polystyrols  
  Eigenschaften, Einsatzgebiete und Entsorgung von PS  
  Sonderfall “Styropor”: So entsorgt man den Hartschaum richtig  
  Fazit: Polystyrol-Entsorgung leistet einen wichtigen Beitrag zum Recycling  
 
 &amp;nbsp; 
 Das Material Polystyrol (PS) ist ein Kunststoff, der in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eingesetzt wird. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen und für verschiedene Anwendungsgebiete. Häufig finden wir ihn in Verpackungsmaterialien. In seiner aufgeschäumten Version als expandiertes Polystyrol (EPS) kennen wir ihn auch unter dem Markennamen &quot;Styropor&quot;. Styropor wird zum Beispiel für Verpackungen und zur Gebäudeisolierung eingesetzt. Eine weitere häufig verwendete Variante ist das extrudierte Polystyrol (XPS), das als Schaumstoff ebenfalls zur Dämmung von Gebäuden (Sockel-, Boden- und Flachdachdämmung) zum Einsatz kommt. &amp;nbsp;  Wenn Polystyrol als Abfall anfällt, stellt sich die Frage, wie man es richtig entsorgt. Im folgenden Beitrag haben wir für euch dazu alle wichtigen Infos gesammelt. 
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 Entstehungsgeschichte und Herstellung des Polystyrols 
 Die Entdeckung von Polystyrol reicht bis ins Jahr 1839 zurück. Zu dieser Zeit wurde der Stoff erstmals durch einen Apotheker aus Berlin, Eduard Simon, nachgewiesen, der Styrol im Laufe mehrerer Monate zu einer dickflüssigen Masse oxidieren ließ und den entstehenden Stoff Styroloxyd nannte. Erst Jahre später bezeichnete der Wissenschaftler Abraham Kronstein das Material erstmals als Polystyrol, womit er allerdings nur ein gelartiges Zwischenprodukt des heutigen Stoffes meinte. Mit der industriellen Herstellung von PS wurde erstmals 1931 begonnen. &amp;nbsp;  Der Kunststoff Polystyrol wird gewonnen, indem eine Polymerisation von Styrol durchgeführt wird. Wie bei vielen anderen Kunststoffen auch, findet dies durch Kettenpolymerisation statt. Der Ausgangstoff Styrol ist flüssig und klar.   In der geschäumten Variante ist Polystyrol oftmals weiß und fest. Bei der Herstellung wird vereinfacht gesagt das Rohpolymerisat, welches als Flüssigkeit vorliegt, in eine Form gefüllt und mithilfe von heißem Wasserdampf aufgeschäumt (= expandiertes Polystyrol/EPS). Bei der Extrusion hingegen wird das Granulat durch Hitze aufgeschäumt und durch eine Öffnung gepresst, was das Material zusätzlich verdichtet. Auf diese Weise wird extrudiertes Polystyrol (XPS) hergestellt. 
 &amp;nbsp; 
 Eigenschaften, Einsatzgebiete und Entsorgung von PS 
 Der Kunststoff Polystyrol in seiner nicht weiterverarbeiteten Form ist ein geschäumter, amorpher und teilkristalliner Thermoplast. Er gehört zu den Standardkunststoffen. Polystyrol wird als klarer und sehr fester thermoplastischer Werkstoff eingesetzt, um Produkte mit hochwertigen Oberflächen und Elektroisolation herzustellen. Auch im Bereich der Lebensmittelverpackung findet Polystyrol häufige Anwendung: So werden beispielsweise  Einwegtrinkbecher und -besteck, Joghurtbecher oder auch Verpackungen für Kaffeesahne und Honig aus Polystyrol hergestellt .&amp;nbsp; &amp;nbsp;  Verpackungen aus PS können in der Regel problemlos über die Gelbe Tonne / den Gelben Sack oder über Recyclinghöfe entsorgt werden. Insbesondere typische Haushaltsabfälle wie Lebensmittelverpackungen können so ohne Probleme fachgerecht entsorgt und der Verwertung zugeführt werden. &amp;nbsp;  Ihr bringt Verkaufsverpackungen aus PS nach dem  Verpackungsgesetz  in Umlauf? 
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 &amp;nbsp; 
   
 Sonderfall “Styropor”: So entsorgt man den Hartschaum richtig 
 Die häufigste und bekannteste Einsatzart des Kunststoffs finden wir in seiner geschäumten Variante (EPS) als “Styropor”. Der große Vorteil des Hartschaums liegt zum einen in seinem extrem geringen Gewicht und zum anderen in seiner guten Isolationswirkung. Ihr kommt am ehesten in Form von Füllmaterial bei Verpackungen mit dem Stoff in Kontakt. Aber auch in Fahrradhelmen ist der Stoff zu finden.   Das zweite große Einsatzgebiet ist die Fassadendämmung. Expandiertes Polystyrol ist sehr gut geeignet, um Gebäudewände zu isolieren. Dafür wird der Baustoff in Form von Hartschaumplatten außen an Hauswänden angebracht, um das Bauwerk zu isolieren und so für einen geringeren Energiebedarf zu sorgen. 
 Doch was macht man, wenn EPS weggeworfen werden muss – wie lässt sich der Stoff entsorgen? 
 In privaten Haushalten anfallendes EPS in Form von Verpackungsmaterialien darf in der Regel über die Gelbe Tonne / den Gelben Sack entsorgt werden. Die Füllmaterialien aus expandiertem Polystyrol sind allerdings häufig sehr sperrig und sollten nach Bedarf zerkleinert werden, um nicht die gesamte Gelbe Tonne oder den Gelben Sack zu verstopfen. Bei großen Mengen macht es daher Sinn, das Material über den Wertstoffhof zu entsorgen. Alte Fahrradhelme hingegen gehören in den Restmüll.    Wichtig : EPS-Platten, die bei der Gebäudeisolierung eingesetzt wurden, dürfen nicht über den Gelben Sack / die Gelbe Tonne entsorgt werden, sondern gehören in den Restmüll. Auch hier ist bei großen Mengen eine Entsorgung über den Wertstoffhof ratsam.    Nochmal anders sieht es aus, wenn das EPS belastet ist . Das ist etwa dann der Fall, wenn das Dämmmaterial mit dem Brandschutzmittel HBCD verunreinigt ist, welches häufig bei der Gebäudedämmung eingesetzt wird. In diesem Fall gehört das Material in den Sondermüll. Dafür kann entweder ein entsprechender Container bestellt (beispielsweise über  ALBA plc &amp;amp; Co. KG ) oder der EPS-Abfall zu einem Wertstoffhof gebracht werden. Spezifische Informationen zur Entsorgung von EPS als Dämmstoff in eurer Region erhaltet ihr über eure Kommune. 
 &amp;nbsp; 
 Fazit: Polystyrol-Entsorgung leistet einen wichtigen Beitrag zum Recycling 
 Polystyrol in seinen unterschiedlichen Ausführungen ist ein weit verbreiteter  Kunststoff , der vielfältige Zwecke erfüllt. Die Polystyrol-Entsorgung in privaten Haushalten über die Gelben Tonnen und Gelben Säcke ist verhältnismäßig einfach. Anschließend kann PS über technische Verfahren mit einer hohen Sortenreinheit getrennt werden. Das Material wird anschließend zu  Regranulat , welches zum Beispiel in Produkten wie Kleiderbügeln, Kisten oder Möbeln verwendet wird. Durch das Recycling kann hier ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet werden. 
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                            <updated>2024-08-19T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Glasrecycling: Wohin mit alten Flaschen, Gläsern &amp; Co.?</title>
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 Glasrecycling: Wohin mit alten Flaschen, Gläsern &amp;amp; Co.? 
 Inhalt: 
 
  Altglascontainer: So funktioniert Glasrecycling  
  Sonderfälle: Deckel, kaputtes Geschirr und Spiegel  
  Glasrecycling: Darum ist es wichtig  
  Fazit: Glasrecycling unterstützt den Umweltschutz  
 
 &amp;nbsp; 
 In deutschen Haushalten werden jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Altglas produziert. Vom Gurkenglas bis zur Weinflasche fallen große Mengen an Glasverpackungen an, die nach dem Gebrauch im Abfall landen. &amp;nbsp; Aber wie entsorgt ihr euer Altglas richtig? Welche Besonderheiten müssen beim Glasrecycling unbedingt beachtet werden? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Verpackungsmaterial Glas und das Glasrecycling. 
 &amp;nbsp; 
 Altglascontainer: So funktioniert Glasrecycling 
 Viele Lebensmittel sind in Glasgefäßen verpackt. Während viele Getränkeflaschen aus Glas im Mehrweg-System zu euch gelangen, sind Lebensmittel wie Gurken, Marmelade, Wein und Spirituosen in pfandfreien Einwegflaschen abgefüllt. Nach dem Gebrauch des Inhaltes sammelt sich deshalb im Haushalt Altglas. Die gute Nachricht an dieser Stelle gleich vorweg: Altes Glas kann immer wieder recycelt und von Neuem verwendet werden. Das macht dieses Material zu einem der nachhaltigsten und umweltschonendsten Verpackungsmaterialien.  Die Entsorgung des größten Teils an Altglas ist denkbar einfach. Deutschlandweit finden sich flächendeckend um die  300.000 Altglascontainer , bereitgestellt durch die  dualen Systeme , in denen ihr als Verbraucher:innen farbsortiert die meisten gängigen Sorten von Glas entsorgen könnt und damit ist eure Aufgabe auch schon getan: Ihr habt so das Glas dem Recycling zugeführt. 
 Das passiert nach der Entsorgung 
 Nach der Entsorgung wird das Altglas gesammelt, sortiert und verwertet. Die  Verpackungslizenz Kosten  hierfür tragen die Inverkehrbringer:innen der Glasverpackungen. Diese Regelung ist im  Verpackungsgesetz  festgeschrieben (das löste die bis 2019 geltende  Verpackungsverordnung  ab). In den meisten Regionen sind die Behälter so aufgestellt, dass sie fußläufig erreichbar sind. In der Regel gibt es Container für weißes, grünes und braunes Glas, in die ihr eure entsprechenden Glasbehältnisse einwerfen könnt. 
 Tipps: 
 
 Ihr habt euch schon immer gefragt,  in welchen der Container blaues und rotes Glas  gehört? Die Antwort: Beide Farben können im Grünglasbehälter entsorgt werden. Das liegt daran, dass das grüne Glas am besten mit anderen Farbpartikeln gemischt werden kann, ohne dass die Farbe verloren geht oder sich verändert. 
 Wenn Flaschen und Gläser in die Container geworfen werden oder die Altglascontainer geleert werden, entsteht für Anwohner:innen eine entsprechende Lärmbelästigung. Daher gibt der Gesetzgeber einen werktagsbezogenen  Zeitraum von 7 bis 20 Uhr für die Altglasentsorgung  vor. Wer sich nicht an diese Zeiten hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. 
 
   Ihr bringt Verkaufsverpackungen aus Glas in Umlauf?  
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 &amp;nbsp; 
 Sonderfälle: Deckel, kaputtes Geschirr und Spiegel 
 Neben Glas müssen gelegentlich auch Porzellan, kaputte Tassen oder alte Spiegel entsorgt werden. Diese werden leider häufig mit der Glasentsorgung assoziiert, müssen aber auf anderem Wege entsorgt werden.   So können beispielsweise die Scherben einer kaputten Porzellantasse einfach verpackt in den Restmüll gegeben werden. Möchte man hingegen ein ganzes Porzellan-Set oder alte Spiegel entsorgen, müssen diese zu einem Recyclinghof gebracht werden, um die korrekte Entsorgung des Porzellans zu gewährleisten.  Auch Deckel aus  Kunststoff , Korken und ähnliche Verschlüsse von Flaschen und Gläsern sollten nicht mit in die Glascontainer geworfen werden. Können sie abgeschraubt werden, sollten sie je nach Material im Gelben Sack / der Gelben Tonne entsorgt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Glasrecycling: Darum ist es wichtig 
 Glasrecycling spielt eine entscheidende Rolle im Umweltschutz. Durch die Wiederverwendung von Altglas werden natürliche Ressourcen geschont und der Energieverbrauch reduziert. Für die Herstellung von Glas aus Altglas wird wesentlich weniger Energie benötigt als für die Produktion von neuem Glas aus Rohstoffen wie Quarzsand. Zudem verringert sich durch das Recycling die Menge an Abfall, was wiederum die Umwelt entlastet. Es lässt sich nämlich ohne Qualitätsverlust immer wieder einschmelzen und wiederverwenden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Glasrecyclings ist die Reduktion von CO₂-Emissionen. Die Glasproduktion aus recyceltem Material erzeugt deutlich weniger CO₂ im Vergleich zur Produktion aus neuen Rohstoffen. 
 Herausforderungen im Glasrecycling 
 Glasrecycling bringt jede Menge ökologische Vorteile mit sich. Leider landet aber immer noch zu viel Glas im Restmüll und wird so dem Recycling entzogen. Um für höhere Recyclingquoten zu sorgen, hat die  Zentrale Stelle Verpackungsregister  (ZSVR) im August 2024 analysiert, was zu einer Verbesserung der Recyclingquoten beitragen könnte.  Um höhere Quoten im Glasrecycling zu erzielen, mangelt es laut ZSVR aktuell an Stellplätzen für Altglascontainer. Pro 1.000 Einwohner sollte ein Stellplatz zur Verfügung stehen. Auch die Sauberkeit und der Lärmschutz an den Stellplätzen spielen eine Rolle. Kommunen und duale Systeme sollten hier enger zusammenarbeiten, um die Akzeptanz der Bürger:innen zu erhöhen und das Entsorgen von Altglas zu erleichtern. 
 &amp;nbsp; 
 Fazit: Glasrecycling unterstützt den Umweltschutz 
 Das Recycling von Glas ist relativ einfach und effizient. Das gesammelte Material wird von Fremdstoffen gereinigt, zerkleinert und eingeschmolzen. Anschließend wird es neu in Form gegossen. Auf diese Weise kann Glas beliebig oft wiederverwendet werden und ist somit ein besonders nachhaltiges Verpackungsmaterial und ein echter Recyclingheld.   Verwendet ihr Glasbehältnisse und entsorgt diese nach dem Gebrauch korrekt, leistet ihr einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt und für einen nachhaltigen Umgang mit vorhandenen Ressourcen. 
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            <title type="text">Alleskönner Verpackung: Funktionen, Gesetze und Zukunftsperspektiven</title>
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                <![CDATA[
                   
 Alleskönner Verpackung: Funktionen, Gesetze und Zukunftsperspektiven 
 Inhalt: 
 
  Aufgaben und Funktionen von Verpackungen  
  Pflichten rund um die Verpackung in Deutschland  
  Zukunft der Verpackungen: Trends und Entwicklungen  
 
 &amp;nbsp; 
 Verpackungen spielen im Handel, aber auch in unserem Alltag, eine unverzichtbare Rolle. Sie schützen nicht nur Produkte vor Beschädigungen und Kontaminationen, sondern tragen auch maßgeblich zur Markenbildung bei und bieten wichtige Informationen für Verbraucher:innen. Dabei müssen Verpackungen immer mehr Anforderungen gerecht werden, die über die bloße Funktionalität hinausgehen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz rücken zunehmend in den Fokus, was auch durch neue Gesetze und Vorschriften untermauert wird. &amp;nbsp;  In diesem Beitrag schauen wir uns an, warum Verpackungen echte Alleskönner sind und wieso ein nachhaltiger Umgang mit ihnen unverzichtbar ist. 
 &amp;nbsp; 
 Aufgaben und Funktionen von Verpackungen 
 Egal, ob aus Papier, Kunststoff, Metall, Glas oder Holz: Verpackungen aller Art sind richtige Alleskönner. Ohne sie sähe unser Alltag im Supermarkt zum Beispiel ganz anders aus. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der modernen Wirtschaft und spielen eine entscheidende Rolle in verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus. 
 Schutz und Haltbarkeit von Produkten 
 Eine der wesentlichsten Funktionen von Verpackungen ist der Schutz ihres Inhalts. Verpackungen bewahren Produkte vor physikalischen Einwirkungen wie Stößen, Druck oder Feuchtigkeit, die während des Transports und der Lagerung auftreten können. Besonders bei Lebensmitteln ist die Verpackung entscheidend für die Haltbarkeit, da sie vor Licht, Luft und Mikroorganismen schützt, die den Verderb beschleunigen können. Verpackungen können die Frische von Produkten verlängern und damit auch Lebensmittelabfälle reduzieren. 
 Informationsvermittlung und Marketing 
 Verpackungen dienen auch als Kommunikationsmittel zwischen Hersteller:innen und Verbraucher:innen. Sie enthalten wichtige Informationen wie Inhaltsstoffe, Nährwerte, Gebrauchsanweisungen und gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungen. Darüber hinaus spielt die Verpackung eine entscheidende Rolle im Marketing. Durch ansprechendes Design, Farben und Logos wird die Aufmerksamkeit der Kund:innen auf das Produkt gezogen und die Markenidentität gestärkt. Eine gut gestaltete Verpackung kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen und die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. 
 Transport und Lagerung 
 Für den Transport und die Lagerung von Produkten sind Verpackungen unverzichtbar. Sie ermöglichen eine effiziente Handhabung und Organisation, indem sie Produkte in standardisierte Einheiten fassen, die leicht zu stapeln und zu bewegen sind. Verpackungen sorgen auch dafür, dass Produkte während des Transports nicht beschädigt werden und in einwandfreiem Zustand bei den Endkonsument:innen ankommen. 
 Nachhaltigkeitsaspekte und Recycling 
 Nachhaltigkeit von Verpackungen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Verbraucher:innen und Gesetzgeber:innen fordern umweltfreundlichere Lösungen, die den ökologischen Fußabdruck von Verpackungen minimieren. Dies umfasst die Verwendung von recycelbaren Materialien, die Reduktion von Verpackungsabfällen und die Förderung von Mehrwegverpackungen. Das Recycling spielt hierbei eine zentrale Rolle. Es stärkt die Kreislaufwirtschaft, indem es wertvolle Materialien im Produktionsprozess zurückführt und die Abhängigkeit von Rohstoffen verringert. 
 &amp;nbsp; 
 Pflichten rund um die Verpackung in Deutschland 
 In Deutschland sind Hersteller:innen und Vertreiber:innen von Verpackungen gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung und das Recycling dieser sicherzustellen. Diese Pflichten werden durch das  Verpackungsgesetz (VerpackG)  geregelt.   Eine der zentralen Pflichten für Unternehmen ist die Registrierung bei der  Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) . Hersteller:innen, die verpackte Produkte in Verkehr bringen, müssen sich im Verpackungsregister LUCID der ZSVR registrieren und Angaben zu ihren Verpackungen machen. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, sich an einem  dualen System  (wie  Interzero Recycling Alliance ) zu beteiligen, welches die Sammlung und das Recycling der Verpackungen organisiert. Dies funktioniert, indem Unternehmen für die Menge ihrer Verpackungen eine jährliche  Lizenzgebühr  an ihr duales System zahlen.   Mit der Lizenzierung ihrer Verpackungsmengen und der Datenmeldung dieser in LUCID stellen sich Hersteller:innen und Händler:innen rechtskonform auf.&amp;nbsp;  &amp;nbsp;  Hier die Pflichten im Kurzüberblick:  
 &amp;nbsp;  
  Jetzt Verpackungen lizenzieren  
 &amp;nbsp; 
 Zukunft der Verpackungen: Trends und Entwicklungen 
 Die Zukunft der Verpackungen wird maßgeblich von Nachhaltigkeitsaspekten, veränderten Verbraucherpräferenzen und Gesetzesänderungen geprägt. Ein zentrales Element in diesem Kontext ist die geplante  Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) , die darauf abzielt, unter anderem die Nachhaltigkeit von Verpackungen in der Europäischen Union signifikant zu verbessern. 
 Die PPWR will die Kreislaufwirtschaft stärken, indem sie höhere Recyclingquoten und die Verwendung von recyceltem Material in Verpackungen fördert. Unternehmen werden dazu angehalten, Verpackungen so zu gestalten, dass sie leichter recycelbar sind und weniger Ressourcen verbrauchen. Dies umfasst auch die Förderung von Mehrwegverpackungen und Pfandsystemen, die den Lebenszyklus von Verpackungen verlängern und deren Umweltauswirkungen reduzieren. Dazu gehören verbindliche Recyclingquoten, Vorschriften zur Reduzierung von Verpackungsabfällen und die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR). Hersteller:innen werden so rund um ihre Verpackungen künftig stärker in die Pflicht genommen.    
   
 Beispiel: Blumentöpfe könnten bald nicht mehr generell als Verpackung gelten 
 Im Rahmen der PPWR werden auch Definitionen in der EU neu gedacht und angepasst. So sollen in der gärtnerischen Produktion beispielsweise Blumentöpfe bald nicht mehr zwingend als Verkaufsverpackungen gelten. 
 Wird die PPWR so verabschiedet, sollen Blumen- und Pflanzentöpfe nur noch als Verpackung gelten, wenn sie für den Verkauf und Transport bestimmt sind. Werden Sie aber in Geschäftsbeziehungen oder Produktionsphasen verwendet oder zusammen mit einer Pflanze verkauft, sollen sie nicht mehr als Verpackungen eingeordnet werden. Damit würden für die Kategorie der Blumentöpfe in Produktionsphasen Lizenzentgelte bei dualen Systemen entfallen. In Deutschland gibt es diese Regelung bereits, in der bestimmt wird, dass Blumentöpfe, in denen die Pflanze während ihrer Lebenszeit verbleibt, nicht systembeteiligungspflichtig sind. 
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                            <updated>2024-06-25T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Polyethylen (PE): Einer der meistgenutzten Kunststoffe der Welt</title>
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 Polyethylen (PE): Einer der meistgenutzten Kunststoffe der Welt 
 &amp;nbsp;Inhalt: 
 
  Polyethylen-Typen: So sind die Stoffe aufgebaut  
  Polyethylen Verwendung: die unterschiedlichen Typen des Polyethylens  
  Zur Geschichte des PE-Kunststoffs  
  Entsorgung und Recycling von Polyethylen  
  Fazit: Polyethylen als wichtiger Stoff für zahlreiche Anwendungszwecke  
 
 &amp;nbsp; 
 Der  Kunststoff Polyethylen (PE)  ist in seinen verschiedenen Ausführungen der aktuell meistverwendete Kunststoff überhaupt. Für ihn gibt es zahlreiche Verwendungszwecke sowohl für Unternehmen als auch im privaten Haushalt. Welche Formen von Polyethylen gibt es und was zeichnet den hochwertigen Kunststoff aus? Wir stellen das Material vor. 
 In unserem Alltag sind wir umgeben von Produkten aus Polyethylen, denn viele Erzeugnisse des täglichen Lebens bestehen aus PE. Das Material zählt zu den  thermoplastischen Kunststoffen . In Folien, Planen, Tüten, Haushaltswaren, Wertstofftonnen, Kanistern, Surfbrettern, Dichtungen und für viele weitere Einsatzzwecke findet es Verwendung. Die vielseitige Nutzbarkeit des Kunststoffes macht PE und seine Abwandlungen zum derzeit am meisten verwendeten Kunststoff überhaupt. Die Abwandlungen nennt man auch „Typen“. Sie unterscheiden sich vor allem in der Dichte des Materials. Deutlich wird das, wenn man vergleicht, was alles aus Polyethylen hergestellt wird: Während Schutzfolien häufig weich sind, sind&amp;nbsp; andere aus PE hergestellte Haushaltswaren wie beispielsweise Eimer oder Schalen wiederum deutlich fester. 
 &amp;nbsp; 
 Polyethylen-Typen: So sind die Stoffe aufgebaut&amp;nbsp; 
 Die Tatsache, dass es mehrere Polyethylen-Typen mit einem unterschiedlichen Werkstoffverhalten gibt, beruht auf der Struktur der Moleküle. Für die Beschaffenheit des Stoffes ist die Kristallinität verantwortlich. Je höher der kristalline Anteil des Polyethylens ist, desto höher ist auch die Dichte des Stoffes. Entsprechend schwerer und fester ist das Material. Die Kristallinität beruht auf der molaren Masse der Moleküle. Je geringer die molare Masse und die Verzweigungen der Polymerketten des Polyethylens, desto größer ist die Kristallinität. So entstehen die unterschiedlichen Abwandlungen von PE. Was bedeutet diese Anpassbarkeit des  Kunststoffes  in der Praxis? Ganz einfach (und praktisch): Polyethylen gibt es in verschiedenen Varianten, die für unterschiedliche Produkte verwendet werden können.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Polyethylen Verwendung: die unterschiedlichen Typen des Polyethylens 
 Der variable Aufbau des Polyethylens kann, wie bereits dargestellt,  zu ganz verschiedenen Stoffen führen , denen im Alltag  unterschiedliche Aufgaben und Anwendungsgebiete  zukommen. Der Ausgangsstoff Ethen (auch: Ethylen) , aus dem Polyethylen hergestellt wird, entsteht durch petrolchemische Verarbeitung von Erdöl. Mittlerweile kann Polyethylen aber auch umweltfreundlicher aus Zuckerrohr (sogenanntes „Green PE“) gewonnen werden. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Abwandlungen des Materials vor. 
 Typen PE-LD (LDPE) und PE-LLD (LLDPE) 
 Bei den Polyethylen-Typen PE-LD (LDPE) und PE-LLD (LLDPE) handelt es sich um sogenanntes Weich- oder Hochdruck-PE, also einen Stoff, der sehr flexibel, biegsam, dünn und leicht ist. Deshalb wird er zur Herstellung vieler unterschiedlicher Folien eingesetzt. Aus Weich-PE werden beispielsweise Müllsäcke oder Folien für die Landwirtschaft, mitunter aber auch Kabelummantelungen hergestellt. 
 Typ PE-HD (HDPE) 
 Dem entgegen ist der Stoff Polyethylen vom Typ PE-HD (HDPE) ein Material, das sehr fest ist und auch als Hart-Polyethylen bezeichnet wird. Aus diesem Material werden entsprechend ganz andere Produkte hergestellt. PE-HD ist robust und weist eine hohe Materialdichte auf. Aus dem Material werden feste Rohre, Getränkeflaschen oder großvolumige Behälter hergestellt. Es hat viele weitere Einsatzgebiete vor allem in der Baubranche, wo das Material beispielsweise für Gas- und Wasserleitungen, etwa an Straßen, dienen kann. Vor allem die gute Möglichkeit zur Weiterverarbeitung macht den Stoff für viele Industriezweige attraktiv. 
 Typen PE-HMW und PE-UHMW 
 Neben Weich- und Hart-PE existieren zudem die Polyethylen-Typen PE-HMW und PE-UHMW. Dabei wird PE-HMW etwa für Surfbretter oder stabile Netze verwendet. PE-UHMW wiederum ist ein Stoff, der in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz kommt. So können aus UHWM zum Beispiel Bauteile wie Zahnräder, Prothesen oder Implantate herstellt werden. Der hohe Nutzen des Materials liegt in seiner Beschaffenheit: Es hat einen geringen Abrieb und ist sehr stark und fest. 
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 Zur Geschichte des PE-Kunststoffs 
 Polyethylen ist eine Entdeckung des Chemikers Hans von Pechmann, der den Stoff im Jahr 1898 erzeugte. 1933 wurde das Material erstmals unter einem Druck von etwa 1.400 bar und einer Wärmezufuhr von 170 Grad Celsius industriell in England durch die Forscher Reginald Gibson und Eric Fawcett hergestellt. 1963 erhielten Karl Ziegler und Giulio Natta den Nobelpreis für Chemie, weil sie mit dem Ziegler-Natta-Katalysator ein Verfahren entwickelt hatten, das die Polymerisation von Ethen auch unter Normaldruck ermöglichte. 
 In die industrielle Massenproduktion gelangte Polyethylen ab 1957. Vorrangiger Einsatzort des Materials waren zunächst Rohrleitungssysteme. Es folgte ein bemerkenswerter Aufstieg des Materials. Wie eingangs erwähnt handelt es sich auch heute bei einem großen Teil der weltweit benutzten Kunststoffe um Typen von Polyethylen. 
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 Entsorgung und Recycling von Polyethylen 
 Da so viele verschiedene Produkte des Alltags aus Polyethylen hergestellt werden, spielen eine sinnvolle  Entsorgung und das Recycling des Stoffes eine wichtige Rolle . Das betrifft für Endverbraucher:innen vor allem Verkaufsverpackungen und alle möglichen Arten von Behältern, PE-Flaschen und Tüten. Diese Erzeugnisse sollen dem Wertstoffkreislauf über die Gelben Säcke/Gelben Tonnen zugeführt werden. Nach der Entsorgung durch Endkonsument:innen ist es Aufgabe der dualen Systeme, die Wertstoffe zu sammeln, sie zu sortieren und zu recyceln. Die Finanzierung für diese Aufwände liegen, gemäß ihrer Produktverantwortung, bei den Inverkehrbringer:innen (Händler:innen, Hersteller:innen, Importeur:innen) der Verpackungen durch die  Verpackungslizenzierung : dies verlangte bereits die 1991 eingeführte  Verpackungsverordnung , verschärft wurden die Bestimmungen nochmals mit dem seit 1. Januar 2019 geltenden  Verpackungsgesetz . 
 Mittlerweile ist es bei der Sortierung möglich, eine sehr hohe Quote bei der Sortenreinheit des Stoffes zu erreichen, was ein hochwertiges Recycling ermöglicht.  Das recycelte Material kann entweder direkt zu neuen Produkten umgeschmolzen oder zu Regranulat verarbeitet werden . So können benutzte Verpackungen aus Polyethylen gut wiederverwertet und zur Herstellung neuer Produkte wie Gefäße, Tonnen, Rohre, Isolierungen, Folien und Säcke verwendet werden. 
 Sie sind Inverkehrbringer:in von Verkaufsverpackungen aus PE nach dem  Verpackungsgesetz ? 
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 Fazit: Polyethylen als wichtiger Stoff für zahlreiche Anwendungszwecke&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Polyethylen ist aus unserer modernen Wirtschaft und Gesellschaft nicht wegzudenken. Die Varianten des Materials sind in vielen Einsatzgebieten von großem Nutzen und extrem divers einsetzbar. Die Eigenschaften des Stoffes sorgen für Produkte, die im Alltag sowohl im Gewerbe als auch in privaten Haushalten vielseitige Aufgaben erfüllen. Das führt letztlich aber auch zu einer Menge Abfall aus Polyethylen, der korrekt entsorgt und recycelt werden muss. 
 Umso größer ist hier die Bedeutung der  dualen Systeme , die Verpackungen aus Polyethylen über die entsprechenden Rücknahmesysteme in den Wertstoffkreislauf überführen. Denn die aus dem Altmaterial entstehenden  Recyclingkunststoffe  liefern einen entscheidenden Beitrag dazu, bereits verwendetes Polyethylen nachhaltig (weiter) zu nutzen. 
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                            <updated>2024-05-22T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was kommt in die Gelbe Tonne? Mit richtiger Mülltrennung Ressourcen schonen</title>
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                                            Abfälle begleitet uns unser gesamtes Leben. Täglich entsorgen wir Essensreste, Verpackungen und vieles mehr. Aber so manches Mal ertappt man sich dann doch ratlos vor der Mülltonne und weiß nicht, wohin mit Verpackungen und Co. Im Zweifel einfach in den Restmüll? Besser nicht!...
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 Was kommt in die Gelbe Tonne? Mit richtiger Mülltrennung Ressourcen schonen 
 Inhalt: 
 
  Gelbe Tonne: Das gehört rein  
  Essen to-go? So werden die Verpackungen entsorgt  
  Rohstoffe durch Verpackungsrecycling sparen  
 
 &amp;nbsp; 
 Abfälle begleitet uns unser gesamtes Leben. Täglich entsorgen wir Essensreste, Verpackungen und vieles mehr. Aber so manches Mal ertappt man sich dann doch ratlos vor der Mülltonne und weiß nicht, wohin mit Verpackungen und Co. Im Zweifel einfach in den Restmüll? Besser nicht! Durch falsch entsorgte Verpackungen entziehen wir dem Recycling wichtige Stoffe. Um das zu vermeiden, geben wir in diesem Beitrag eine kleine Hilfestellung zur Entsorgung über die Gelbe Tonne / den Gelben Sack und erläutern, wie eine richtige Entsorgung Ressourcen schonen kann. 
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 Gelbe Tonne: Das gehört rein 
 Eigentlich ist es ganz einfach: In die Gelbe Tonne und den Gelben Sack gehören ausschließlich Verpackungen. Wichtig ist dabei, dass diese nicht aus  Glas ,  Papier , Pappe oder Karton bestehen und restentleert sind. 
 Was rein darf: 
 
 Verpackungen aus  Aluminium  oder Weißblech (z.B. Konservendosen, Kronkorken) 
 Leichtverpackungen aus  Kunststoff  (z.B. Kunststoffschalen, Shampooflaschen) 
 Verpackungen aus Verbundmaterialien (z.B.  Getränkekartons , Butterfolie) 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Verpackungen müssen dabei nicht ausgewaschen, aber leer sein. Besonders hilfreich für den späteren Sortierprozess ist es, wenn die Verpackungen vor der Entsorgung in ihre Bestandteile getrennt werden. Also zum Beispiel den Deckel vom Joghurtbecher entfernen oder die Papier-Banderole um Plastikverpackungen entfernen und diese im Altpapier entsorgen. 
 Ausnahme Wertstofftonne 
 Eine Ausnahme bildet die Wertstofftonne, die in manchen Regionen anstelle oder zusätzlich zu der Gelben Tonne eingesetzt wird. In dieser dürfen neben den Verpackungen auch bestimmte Gegenstände aus Kunststoff und Metall entsorgt werden. Darunter fallen zum Beispiel Blumentöpfe aus Kunststoff, Gießkannen, Schrauben oder Spielzeuge (ohne Batterien und Akkus). Weitere Infos dazu finden Sie in den  Trenntabellen  der Initiative Mülltrennung wirkt. 
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 Essen to-go? So werden die Verpackungen entsorgt 
 Keine Lust und Zeit zu kochen oder einfach mal was Neues ausprobieren wollen? Da bietet sich Essen to-go oder das bequeme Bestellen nach Hause an. Das einzige Problem dabei: die korrekte Entsorgung der Essensverpackungen. Hier kann einem leicht ein Fehlwurf passieren. 
 Um die Außer-Haus-Verpackungen korrekt zu entsorgen, haben wir ein paar Tipps: 
 
  Verpackungsmüll vermeiden : Je nach Größe des Restaurants oder Betriebs müssen Mehrwegverpackungen als Option angeboten werden. Gibt es dieses Angebot nicht, kann auf selbst mitgebrachte Mehrwegbehälter zurückgegriffen werden. Damit lässt sich ordentlich Verpackungsmüll sparen. 
  Essensreste im Restmüll entsorgen : Fettrückstände und Essensreste können das Recycling der Verpackungen erschweren oder sogar verhindern. Daher gilt: Verpackungen vor dem Entsorgen ausleeren. 
  Kunststoff- und Aluminiumbox in der gelben Tonne entsorgen : Schalen und Boxen für Speisen können (geleert) in der Gelben Tonne / dem Gelben Sack entsorgt werden. Auch die Folien- oder Aluminiumabdeckungen der Boxen gehören hierhin.  Wichtig : Die Boxen und Deckel nicht ineinander stapeln, sondern lose in den Müll geben. 
  Verbundverpackungen aus beschichtetem Papier in die Gelbe Tonne : Kommen die Speisen in Warmhaltebeuteln mit einer Aluminium- oder Kunststoffschicht, kommen auch diese, sofern sie nicht verdreckt sind, in die Gelbe Tonne / den Gelben Sack. 
 
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 Rohstoffe durch Verpackungsrecycling sparen 
 Wie können Rohstoffe durch Recycling gespart werden? Ist ein Produkt  recyclingfähig , so besitzt es die Eigenschaft, dass man die in ihm enthaltenen Materialien am Ende der Lebensdauer des Produkts wieder dem Stoffkreislauf zuführen kann. Aus dem Stoffkreislauf heraus werden dann wieder neue Produkte hergestellt. 
     
 Viele der Verpackungsmaterialien, die wir über die Gelbe Tonne / den Gelben Sack entsorgen, lassen sich fast vollständig recyceln. Dadurch können Ressourcen geschont und Energie gespart werden. 
 Bei Kunststoffen funktioniert das aktuell durch das mechanische Recycling. Hier werden die Kunststoffverpackungen aus der Gelben Tonne / dem Gelben Sack grob sortiert und zerkleinert. Die Kleinteile werden weiter sortiert, sodass sie sortenrein voneinander getrennt werden können. Die einzelnen Kunststoffe werden geschmolzen und zu Rezyklaten aufbereitet. Diese lassen sich dann als neuer Rohstoff zur Herstellung neuer Kunststoffprodukte einsetzen. Bei der Herstellung neuer Kunststoffprodukte kann so ganz oder teilweise auf den Gebrauch von Rohöl als Ausgangsmaterial verzichtet werden.   Rezyklate lassen sich aktuell noch nicht für jede Art von Verpackung verwenden. Im Lebensmittelbereich sind beispielsweise nicht alle Rezyklate einsetzbar. Sie helfen aber dabei, Rohstoffe zu schonen und im Vergleich zur neuen Produktion von Kunststoffen, Treibhausgase einzusparen. 
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            <title type="text">Problem Papierverbund: Warum bei solchen Verpackungen Vorsicht geboten ist </title>
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                                            Sie sind unschlagbar in der Ästhetik – Verpackungen aus Papier sehen ökologisch und wertig aus. Wenn der Käse oder die Wurst endlich nicht mehr in Kunststoff gekauft werden muss und sogar Waschmittel- und Weinflaschen in Papier daherkommen, schlägt bei vielen Nachhaltigkeitsbe...
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                 Problem Papierverbund: Warum bei solchen Verpackungen Vorsicht geboten ist 
  Sie sind unschlagbar in der Ästhetik –  Verpackungen aus Papier  sehen ökologisch und wertig aus. Wenn der Käse oder die Wurst endlich nicht mehr in Kunststoff gekauft werden muss und sogar Waschmittel- und Weinflaschen in Papier daherkommen, schlägt bei vielen Nachhaltigkeitsbegeisterten das Herz höher. Dagegen kommt das Image von Kunststoffverpackungen nicht an. Doch hier ist Vorsicht geboten. Denn die vermeintlich nachhaltigen Verpackungen bestehen oft nicht nur aus Papier, sondern aus einem Verbund, bei dem neben Papier auch Kunststoff, Aluminium und Co eingesetzt werden kann. Je nach Zusammensetzung sind diese damit nur schlecht oder gar nicht recyclebar. Wir erklären, warum: 
  Verbundmaterialien lassen sich nur schwer recyceln 
 Nehmen wir das Beispiel einer Kaffeeverpackung. Die vermeintlich ökologische Variante aus Papier ist in Wirklichkeit in den meisten Fällen ein Verbund aus Papier und Kunststoff und teilweise sogar noch Aluminium.  Papier allein bringt nämlich leider nicht die Eigenschaften mit, die nötig wären, um Kaffee sicher zu verpacken . Kaffee hat beispielsweise bis zu 800 kostbare Aromen, die es zu schützen gilt. Die Verpackung braucht eine Aroma- und Sauerstoffbarriere, damit das Aroma des Kaffees gut erhalten bleibt und die austretenden Fette der Bohnen nach dem Rösten nicht ranzig werden. Außerdem muss die Verpackung die Bohnen vor UV-Strahlung schützen, damit der Kaffee nicht bitter wird. Ganz schön viele Anforderungen, denen eine Kaffeeverpackung gerecht werden muss. 
  Verpackungen aus Mono-Material sind eine gute Alternative 
 Die gute Nachricht: es gibt Kaffeeverpackungen, die aus nur einem Kunststoff, so genanntem „Mono-Kunststoff“, mit einer recyclingverträglichen Barriere hergestellt werden. Der darin enthaltene Kunststoff erfüllt die hohen Anforderungen an den Schutz der Verpackung, lässt sich in Kombination mit den entsprechenden Barrieren  gut recyceln und ermöglicht dadurch eine echte Kreislaufwirtschaft . Die Umstellung auf eine Monomaterial Verpackung lohnt sich teilweise auch finanziell, so werden in einigen EU-Ländern nachhaltige Verpackungslösungen bereits durch geringere Lizenzgebühren belohnt. Bei der Optimierung Ihrer Verpackung helfen Ihnen gerne die  Verpackungsexperten der Interseroh+  
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                            <updated>2024-04-03T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Eco-Friendly Packaging für Handmade Businesses: Nachhaltige Verpackungstipps </title>
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 Eco-Friendly Packaging für Handmade Businesses: Nachhaltige Verpackungstipps 
 Inhalt: 
 
  Darum ist nachhaltiges Verpacken wichtig  
  Eco-Friendly Verpackungsoptionen  
  Praktische Tipps für die Umsetzung in Ihrem Business  
 
 &amp;nbsp; 
 Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen für Konsument:innen immer mehr im Fokus. Auch als kleines Business kommt man, der Umwelt und seinen Kund:innen zuliebe, nicht an dem Thema vorbei. Egal ob nachhaltige Produkte und Arbeitsbedingungen, Verpackungen oder Versandwege – in vielen Bereichen lässt sich schon durch wenig Aufwand nachhaltiger handeln. 
 Allein die Wahl der Verpackungsmaterialien kann von der Produktion bis zur Entsorgung erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben. In diesem Beitrag geben wir daher Tipps, wie Sie in Ihrem Business schon mit kleinen Kniffen rund um Ihre Verpackungen Großes bewirken können. 
 &amp;nbsp; 
 Darum ist nachhaltiges Verpacken wichtig 
 Vom Schutz des Produktes, über die Lager- und Transportfähigkeit, die Bereitstellung von Informationen bis hin zur Werbung: eine Verpackung erfüllt verschiedenste Aufgaben. Dabei erstreckt sich ihre Bedeutung über die unmittelbare Umwelt hinaus und prägt langfristig die ökologische Bilanz unserer Gesellschaft. Verpackungsabfälle nehmen von Jahr zu Jahr zu – vermeiden lassen sie sich aber nicht in jedem Fall. Durch den Einsatz nachhaltiger Verpackungsmaterialien können Sie aber nicht nur die Umweltbelastung durch  Verpackungsabfälle verringern , sondern auch  wichtige Ressourcen schonen und Ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren . Darüber hinaus kann eine bewusste Entscheidung für umweltfreundliche Verpackungen Ihr Image und die Glaubwürdigkeit als Unternehmen stärken. 
 &amp;nbsp; 
 Eco-Friendly Verpackungsoptionen 
 Verpackungen müssen je nach Produkt die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen. Die eine  eco-friendly Verpackung  existiert daher nicht. Für die verschiedensten Anforderungen gibt es aber Lösungsansätze, um die entsprechenden Verpackungen bestmöglich und nachhaltig zu gestalten. &amp;nbsp;   Tipp: Nachhaltig ist Ihre Verpackung generell dann, wenn das eingesetzte Material auf den Schutz des Produktes hin optimiert ist und sich das Material recyceln lässt.  
 Versandverpackungen optimieren 
 Besonders im Onlinehandel kommt es durch Retouren zu einem hohen Verpackungsaufkommen. Durch Versandverpackungen, die mehrfach nutzbar sind, kann ordentlich was eingespart werden. Verpackungen, die einen weiteren Klebestreifen für die Retoure beinhalten, können von Verbraucher:innen für diese wiederverwendet werden. Noch effizienter werden Ihre Versandverpackungen, wenn Sie diese möglichst passgenau packen. Das spart nicht nur Füllmaterial, sondern auch CO₂ bei der Auslieferung. 
 Auf Recyclingfähigkeit der Verpackungen achten 
 Die nachhaltigsten Materialien in einer Verpackung bringen nichts, wenn Ihre Kund:innen diese nicht richtig entsorgen können. Bei der Wahl Ihrer Produkt- und Versandverpackungen können Sie verschiedene Dinge beachten, um die Recyclingfähigkeit Ihrer Verpackungen zu unterstützen.&amp;nbsp; 
 1. Verpackungen aus Monomaterial einsetzen 
  Monomaterial-Verpackungen  bestehen aus einem einzigen Materialtyp. Das Material kann dabei zum Beispiel Papier, Glas, Metall oder Kunststoff sein. Diese Verpackungen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie eine einfachere und effizientere Wiederverwertung ermöglichen. Sie erleichtern die Entsorgung für Verbraucher:innen, da sie sich klar einem Erfassungssystem (einer Mülltonne) zuordnen lassen. Durch den Verzicht auf Verbundstoffe reduzieren Monomaterial-Verpackungen nicht nur den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, sondern auch den Energieaufwand während des Recyclingprozesses. Bei der Sortierung der Verpackungsabfälle lassen sich Monomaterialien, anders als Verbundstoffe, besser erkennen und klar einer Materialfraktion zuordnen. Damit sind die besonders recyclingfähig. 
 2. Prüfung der Recyclingfähigkeit 
 Sie können Ihre Verpackungen auf Recyclingfähigkeit prüfen lassen. Mit  Made for Recycling , dem wissenschaftlichen Analyse-Standard für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen der Interseroh+, werden beispielsweise die verwendeten Materialien in Ihren Verpackungen, die Sortierfähigkeit und die Art der Entsorgung untersucht. Erfüllen Ihre Verpackungen die Anforderungen, können Sie Ihre Kund:innen mit einem Siegel über die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackung informieren. Damit bieten Sie eine Orientierungshilfe zur richtigen Entsorgung. 
      
 &amp;nbsp; 
 Praktische Tipps für die Umsetzung in Ihrem Business 
 Mit Ihrer Verpackung können Sie Ihr Produkt nicht nur schützen, sondern auch einen Kaufanreiz und Wiedererkennungswert schaffen. Bei der Wahl der Verpackungsmaterialien sollten Sie daher die Anforderungen an Ihre Verpackung vorab genau definieren.&amp;nbsp; 
 Design Ihrer Verpackungen 
 Mit entscheidend für die Recyclingfähigkeit Ihrer Verpackungen ist, ob Verbraucher:innen klar erkennen können, wie die Verpackungen zu entsorgen sind. Bestehen Ihre Verpackungen aus mehreren Komponenten, sollten sich diese voneinander trennen lassen und es sollte klar erkennbar sein, wie die Bestandteile zu entsorgen sind. Je nach Anforderungen an Ihre Verpackungen, zum Beispiel im Sinne der Lebensmitteltauglichkeit, kommen nur bestimmte Materialien infrage. Klären Sie hier mit Ihrem / Ihrer Verpackungshändler:in, welche möglichst nachhaltigen Optionen zur Verfügung stehen. 
 Ihre Verpackungslizenzierung 
 Einen großen (und verpflichtenden) Schritt für die Nachhaltigkeit erfüllen sie mit Ihrer Verpackungslizenzierung. Bringen Sie in Deutschland Verpackungen auf den Markt, die bei Privatpersonen als Abfall anfallen, sind Sie verpflichtet, Ihre jährlichen Verpackungsmengen und Materialarten bei einem dualen System zu lizenzieren. Das können sie einfach online über  Lizenzero , dem Onlineshop des dualen Systems Interseroh+, erledigen. 
 Mit Ihrer  Verpackungslizenzierung  sorgen Sie dafür, dass Ihre Verpackungen gesammelt, sortiert und recycelt werden. Zusätzlich registrieren Sie sich im  Verpackungsregister LUCID  der Zentralen Stelle Verpackungsregister, um Ihre Lizenzierung transparent zu machen. 
 Als Lizenzero-Kund:in erfüllen Sie nicht nur Ihre Pflichten nach dem VerpackG und handeln damit im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern profitieren auch von den Angeboten unserer Partner:innen, zu denen unter anderem auch Anbieter:innen für Verpackungslösungen gehören. 
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                            <updated>2024-03-20T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Greenwashing bei Verpackungen vermeiden – Nachhaltigkeit rechtssicher bewerben</title>
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                 Greenwashing bei Verpackungen vermeiden – Nachhaltigkeit rechtssicher bewerben 
  Werbeaussagen wie „100% recyclebar“, „ökologisch“ oder „grün“ sind auf Verpackungen keine Seltenheit. Oft werden mit solchen Claims allerdings falsche oder nicht belegbare Aussagen getroffen, die Verbraucher:innen täuschen und in die Irre führen können. Eine Studie der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2020 stellte fest, dass rund 53 Prozent der untersuchten Umweltangaben bei Produkten und Dienstleistungen in der Europäischen Union (EU) vage bis irreführend und sogar 40 Prozent schlichtweg substanzlos waren. Dem will die EU nun an den Kragen: mit der neuen Green Claims Richtlinie setzt sie Maßstäbe, um Greenwashing zu vermeiden. Wir fassen für Sie zusammen, welche Themen Inhalt des Entwurfs sind und was in Zukunft auf Sie zukommen könnte: 
 &amp;nbsp; 
 Umweltaussagen und Claims 
 Der Entwurf der Green Claims Richtlinie fordert „zuverlässige, vergleichbare und überprüfbare Informationen für die Verbraucher“. Umweltaussagen auf Verpackungen müssen also zukünftig unabhängig geprüft und anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse belegt werden. Auch sollen umweltbezogene Claims sachdienlich und nicht pauschal kommuniziert werden. Ein Claim wie „recyclingfähig“ sollte also immer einen direkten Bezug zur Verpackung haben und sich auf alle Komponenten der Verpackung beziehen. 
  Umweltzeichen und Siegel 
 Laut EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius gibt es 230 verschiedene Umweltzeichen auf dem EU-Markt. Da ist es leicht den Überblick zu verlieren. Daher sollen bestehende Systeme verlässlich, transparent und unabhängig geprüft sein und regelmäßig überprüft werden. Neue Siegel dürfen zukünftig nur in den Markt gebracht werden, wenn diese auf EU-Ebene entwickelt wurden. Die EU-Kommission erhofft sich dadurch mehr Transparenz und Vertrauen in Umweltsiegel. 
 &amp;nbsp; 
 Recyclingfähigkeit rechtssicher bewerben mit „Made for Recycling“ von Interzero 
 Die wissenschaftlich fundierte  Verpackungsanalyse  von Interzero erfüllt alle Bedingungen der Green Claims Richtlinie. Die wissenschaftliche Bewertungsmethodik wurde vom unabhängigen bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV überprüft. Die Expert:innen der Interzero analysieren Ihre Verpackungsmuster nach standardisierten Kriterien und beziehen sich damit immer auf die gesamte Verpackung. Mit dem Siegel „Made for Recycling“ können Sie die Recyclingfähigkeit der Verpackung am Ende rechtssicher bewerben. So sind Sie mit einer Zertifizierung Ihrer Verpackung optimal vorbereitet: sowohl im Hinblick auf die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland und Europa in Bezug auf die Green Claims Richtlinie. Und darüber hinaus auch auf den Mindeststandard der ZSVR, sowie die Anforderungen zahlreicher europäischer und globaler Absatzmärkte, einschließlich der bevorstehenden Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). 
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