Verpackungslizenz-Anbieter: Wo können Sie Ihre Verpackungen lizenzieren?

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In Deutschland gibt es neun duale Systeme, die für die Sammlung, Sortierung und das Recycling von Verpackungsabfällen zuständig sind. Ebenso wie es im Rahmen der Verpackungsverordnung Pflicht war, Verkaufsverpackungen, die von Unternehmen erstmalig verwendet und in Umlauf gebracht werden, bei einem dualen System zu lizenzieren, ist dies auch in dem am 01.01.2019 in Kraft getretenen Verpackungsgesetz der Fall. Betroffene Unternehmen zahlen in diesem Kontext für die durch sie in Umlauf gebrachten Verpackungsmaterialien ein „Lizenzentgelt“, mit dem sie sich an den Kosten für deren Sammlung, Sortierung und Recycling beteiligen. Wo lassen sich Verpackungen lizenzieren und welche Verpackungslizenz-Anbieter gibt es? Wir geben einen Überblick.

Anfang der 90er Jahre hat es in Deutschland ein Umdenken im Hinblick auf die Entsorgung von Abfällen und insbesondere von Verpackungen gegeben. So wurde 1991 die Verpackungsverordnung (VerpackV) eingeführt, die in den Folgejahren immer wieder novelliert wurde. Ab dem 1. Januar 2019 wird sie durch das strengere Verpackungsgesetz (VerpackG) ersetzt.

Die Unternehmen der deutschen Wirtschaft schlossen sich 1991 zusammen, um ein Rücknahmesystem für Verpackungen aufzubauen – das Duale System Deutschland, oder in den ersten Jahren besser bekannt als der Grüne Punkt. Noch heute existieren die sogenannten Gelben Säcke, die zu einem Sinnbild für die verantwortungsbewusste Entsorgung und das Recycling von Rohstoffen wurden.

Ab 2003 wurde das anfängliche Monopol des Grünen Punkts geöffnet, sodass es aktuell mehrere duale Systeme in Deutschland gibt. Derzeit sind neun offizielle Unternehmen als duale Systeme anerkannt. Sie stellen sicher, dass vom Endverbraucher entsorgte Abfälle flächendeckend und fachgerecht gesammelt, sortiert und recycelt werden. Um die Finanzierung dieses umweltgerechten Wertstoffkreislaufs sicherzustellen, müssen Unternehmen im Sinne ihrer Produktverantwortung jene Verpackungen, die sie erstmalig in den Umlauf bringen, lizenzieren und so einen finanziellen Beitrag zum Recycling leisten.

Anschaulich erklärt finden Sie das Thema auch noch einmal im folgenden Video:

 

Verpackungslizenz-Anbieter: die dualen Systeme in der schnellen Übersicht

  • INTERSEROH Dienstleistungs GmbH
  • Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH
  • Veolia Umweltservice Dual GmbH
  • Reclay Systems GmbH
  • BellandVision GmbH
  • Landbell AG für Rückhol-Systeme
  • NOVENTIZ Dual GmbH
  • RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG
  • Zentek GmbH & Co. KG

 

Welche Rolle unter den Verpackungslizenz-Anbietern hat Lizenzero.de?

Bei Lizenzero.de handelt es sich um den Onlineshop des Dualen Systems Interseroh, einem der neun Verpackungslizenz-Anbieter. Über den Webshop können Verpackungen bequem, leicht verständlich und rechtskonform lizenziert werden, um die ab 1. Januar 2019 gültigen Vorgaben des Verpackungsgesetzes (VerpackG) zu erfüllen. Nach der obligatorischen Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister – dem neuen, transparenten Kontrollorgan für das Verpackungsgesetz – können Unternehmen ihre Verpackungen über Lizenzero.de ab einem Preis von 49 Euro über das offizielle Duale System Interseroh bequem und schnell beteiligen (synonym „lizenzieren“). Mit der Berechnungshilfe und dem Kalkulator ermitteln sie in kurzer Zeit ihren Lizenzierungsbedarf und können so optimal das Gewicht ihrer Verpackungen abschätzen und die Kosten ermitteln.  

 

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Verpackungen lizenzieren: Wer ist vom neuen Gesetz betroffen?

Die Pflicht zur Verpackungslizenzierung war bereits in der Vorgaben der Verpackunsgverordnung verankert. Mit der Einführung des Verpackungsgesetzes Anfang 2019 werden die Vorgaben jedoch dahingehend verschärft, dass fairer Wettbewerb durch Transparenz ermöglicht wird und Verstöße gegen das Gesetz besser durch Abmahnungen und Geldbußen zu ahnden sind. Denn alle Marktteilnehmer können bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister einsehen, wer sich an die Regeln hält und wer nicht. Doch wer ist von den neuen Regelungen überhaupt betroffen?

Vom Verpackungsgesetz betroffen sind im Grunde genommen alle Gewerbetreibenden, die Waren erstmalig in Verpackungen füllen und an den Endkunden vertreiben. Dazu zählen ebenso Hersteller, große Online-Versandhändler und kleine Onlinehändler mit eigenen Webshops oder solche, die auf Marktplätzen wie Amazon, eBay und Etsy aktiv sind. Diese Vorgabe gilt bereits ab der ersten befüllten und in Verkehr gebrachten Verpackung. Weitere Infos zur Frage "Für wen gilt das Verpackungsgesetz?" finden Sie in unserem ausführlichen Blogbeitrag.

 

Was gibt es bei der Verpackungslizenzierung zu beachten?

Wer seine Verpackungen rechtskonform anmelden möchte, sollte einige Hinweise beachten und sich über den korrekten Ablauf der Lizenzierung im Klaren sein. Er funktioniert wie folgt: Sie müssen Ihr Unternehmen bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister über die Registerdatenbank LUCID  anmelden. Das muss geschehen, noch bevor die erste Verpackung gewerblich verschickt wird. Dort erhalten Sie auch Ihre individuelle Registrierungsnummer, die Sie im Fortlauf immer wieder benötigen werden.

Über das Kundenkonto von Lizenzero.de rechtskonform Verpackungen lizenzieren

Mit der Registrierungsnummer können Sie sich bei einem Verpackungslizenz-Anbieter anmelden und Ihre individuellen Verpackungsmengen beteiligen (synonym „lizenzieren“), um so der im Gesetz festgeschriebenen Systembeteiligungspflicht nachzukommen – etwa hier über Lizenzero.de beim Dualen System Interseroh. Mit Hilfe der Berechnungshilfe und des Kalkulators können Sie Ihre Mengen berechnen, das zugehörige Entgelt anzeigen lassen und anschließend Ihre Verpackungsmengen beteiligen. Dabei schätzen Sie zu Beginn des Jahres/Aufnahme der Geschäftstätigkeit erst einmal, wie hoch diese Mengen sein werden. Den realen Finalwert melden Sie dann am Ende des Jahres per Jahresabschluss-Mengenmeldung an das duale System und die LUCID-Datenbank der ZSVR.

Jahresabschluss-Mengenmeldung und Co.: Aufgaben bequem über den Lizenzero-Account erledigen

Im laufenden Geschäftsjahr können Sie die Menge an Materialien Ihren Bedürfnissen entsprechend in Ihrem Lizenzero-Kundenkonto anpassen. Am Ende des Jahres müssen Sie dann aktiv werden und eine Jahresabschluss-Mengenmeldung über Ihr Lizenzero.de-Kundenkonto an das duale System senden, in der der exakte Verbrauch an Verpackungsmaterial im vergangenen Jahr angegeben ist. Diesen wert melden Sie paraellel auch der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Bei besonders großen Mengen muss zusätzlich eine geprüfte jährliche Vollständigkeitserklärung abgegeben werden. Unternehmen sollten im Einzelfall prüfen, welche zusätzlichen Auflagen sie zu erfüllen haben.

 

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Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen, Vertriebsverbote und Geldbußen sind möglich 

Verpackungslizenz-Anbieter sollten für Unternehmen die erste Anlaufstelle sein, um ihre Verpackungen zu rechtskonform lizenzieren. Denn mit der Einführung des strengeren Verpackungsgesetzes und der damit verbundenen Etablierung der Zentralen Stelle Verpackungsregister soll vor allem für einen fairen Wettbewerb und Transparenz gesorgt werden. Unternehmen, die ihre Verpackungen nicht lizenzieren, können wettbewerbsrechtliche Abmahnungen drohen. Eine fehlende Lizenzierung kann als Ordnungswidrigkeit zudem mit Geldbußen in einer Höhe von bis zu 200.000 Euro und Verkaufsverboten geahndet werden.

Das neue Register ist öffentlich einsehbar, sodass Mitbewerber und Wettbewerbszentralen kontrollieren können, ob alle anderen Marktteilnehmer ebenfalls ihre Verpackungsmaterialien lizenzieren. Das sorgt für Fairness zwischen den Anbietern und unterstützt letzten Endes den Umweltschutz. Um Sanktionen abzuwenden, sollte man sich an die offiziellen Verpackungslizenz-Anbieter wie Interseroh (via Lizenzero.de) wenden. In der Regel lassen sich hier die rechtlichen Vorgaben leicht überprüfen und umsetzen. Unternehmen sollten dennoch immer darauf bedacht sein, die für sie geltenden Vorgaben im Einzelfall zu prüfen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.    

  

Verpackungslizenz-Anbieter: Recycling zum Schutz der Umwelt

Die dualen Systeme in Deutschland tragen in Zeiten des boomenden Verpackungseinsatzes zu einer funktionsfähigen Kreislaufwirtschaft bei, in der Verpackungen recycelt und die Umwelt mithilfe der Gewinnung von Sekundärrohstoffen dauerhaft geschützt wird. Verpackungslizenzierung trägt einen wichtigen Teil zur Umsetzung und Deckung der Kosten entsprechender Prozesse bei. Bei Verpackungslizenz-Anbietern bzw. den dualen Systemen wie Interseroh können Unternehmen ihre Verpackungen schnell und rechtskonform registrieren. So gehen Sie auf Nummer Sicher und können Ihren Pflichten kosteneffizient nachkommen. Besonders einfach, schnell und bequem lässt sich dies im Onlineshop Lizenzero umsetzen. Umweltschutz kann so einfach sein!

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