Durch die aktuell niedrige Nachfrage nach Rohöl ist der Preis für neue Kunststoffe ext-rem gesunken. Die Folge: Verpackungshersteller setzen vermehrt neu hergestellte Kunststoffe ein, nutzen deshalb weniger recyceltes Material. Verstärkt wird dieser Effekt durch die deutlich höheren Preise von Recyclingkunststoffen – den sogenannten Rezyk-laten –, resultierend aus den dahinter stehenden, aufwendigen Verwertungsprozessen. Die Nachfrage nach Rezyklaten ist damit extrem schwach – die Märkte brechen ein. Die-ser aktuelle Negativtrend führt in die falsche Richtung und somit mutmaßlich vorbei an einer umweltfreundlicheren kreislauffähigen Wirtschaftsweise. Eine Lösung zur Rettung der Rezyklatemärkte, die in den vergangenen Monaten heiß diskutiert wurde und nun konkrete Form annimmt, ist die Plastiksteuer.
Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass viele Händler ihr Geschäftsmodell digitalisiert und Absatzkanäle online erschlossen haben. Viele dieser Unternehmen haben sich folglich nach Fulfillment-Dienstleistern umgesehen, die sie bei diesem Vorhaben unterstützen können. Oft fehlen Onlinehändlern nämlich die räumlichen Kapazitäten, um die Bestellabwicklung eigenhändig durchführen zu können. Gleichzeitig haben auch etablierte E-Commerce-Unternehmen auf die Entwicklungen reagiert, mit dem Ziel flexiblere Lösungen für die Logistik zu finden, die auch in Krisenzeiten widerstandsfähig sind.
Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ressourceneinsparung – diese und viele weitere Themen befüllen schon eine längere Zeit die Headlines der Medien. Konsumenten fordern zwar, dass Unternehmen umweltbewusster handeln, treiben andererseits jedoch den Verpackungsabfall, beispielsweise durch bequeme Online-Bestellungen direkt nach Hause, weiter in die Höhe. Um mehr Transparenz in Sachen Verpackungsgesetz zu schaffen, beleuchtet Lizenzero die Logik hinter der Gesetzgebung.
Haben Sie in den letzten Wochen Post von Ihrem dualen System erhalten, in dem Ihnen Preiserhöhungen mitgeteilt wurden? Haben Sie den Wunsch, Ihren Verpackungslizenz Anbieter zu wechseln? Wir erklären Ihnen die Hintergründe zu den aktuellen Entwicklungen, geben Tipps zur Wahl des richtigen Anbieters und zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie ein Wechsel sauber funktioniert.
Der Handel mit Waren, die im Internet gekauft werden, nimmt immer weiter zu. Die Anzahl der verschickten Warensendungen im E-Commerce wächst jedes Jahr im zweistelligen Bereich. Durch diesen anhaltenden Boom entsteht ganz beiläufig ein riesiger, zusätzlicher Berg an Verpackungsabfall. Die Politik reagierte mit der Einführung eines neuen, strengeren Verpackungsgesetzes (VerpackG ). Was müssen Onlinehändler tun? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten inklusive einer Anleitung im Überblick vor.
Ökologisch-abbaubare Verpackungen, der Verzicht auf To-Go-Verpackungen und der verstärkte Einsatz von wiederverwendbaren Behältern – diese wie auch viele weitere kleine Umgewöhnungen tragen dazu bei, den stetig steigenden Berg aus Verpackungsabfällen zu reduzieren.
Das Verpackungsgesetz (VerpackG ) verpflichtet seit 2019 alle Erstinverkehrbringer von Verkaufsverpackungen (Produkt-, Service- und Versandverpackungen) zur Einhaltung dreier Pflichten. Diese müssen an zwei unterschiedlichen Stellen erfolgen: bei einem dualen System nach Wahl und im Melderegister LUCID, bereitgestellt von der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR).
Seit Anfang 2019 werden Unternehmen, die sogenannte Verkaufsverpackungen in Verkehr bringen, durch das Verpackungsgesetz (VerpackG) stärker für die auf diesem Wege entstehenden Abfälle zur Verantwortung gezogen. Die Umsetzung der Pflichten sorgt jedoch nach wie vor bei vielen Unternehmen für Verwirrung. Einer der Gründe dafür sind die zahlreichen, formaljuristischen Begrifflichkeiten, die sich im Gesetzestext finden, um die man zur korrekten Vorgabenerfüllung aber nicht herum kommt. Einer dieser Begriffe ist der bereits genannte Terminus der „Verkaufsverpackung“: Was genau verbirgt sich dahinter? Welche Verpackungen zählen dazu? Und welche nicht?
Umweltschutz-Thematiken gewinnen in nahezu allen Bereichen unseres Lebens an Relevanz: So achten wir zunehmend darauf, wie wir unsere Produkte herstellen, wie wir uns fortbewegen, wie wir recyceln oder wie die Arbeitsbedingungen in unseren Unternehmen sind. Und da ein Großteil unserer Konsumwaren über den Online-Handel verschickt wird, sollten wir uns auch verstärkt Gedanken darüber machen, wie wir unsere Waren zugleich versandsicher und nachhaltig verpacken und versenden. Deshalb teilt unser Partner Packhelp in diesem Artikel 5 Tipps mit Ihnen, wie Sie Ihre Waren wirklich nachhaltig verpacken können.
Schöne Heimtextilien und Dekoration aus recycelten Materialien und schnell nachwachsenden Rohstoffen:
Darauf hat sich unser Kunde liv interior aus Hamburg spezialisiert. Gründerin und Geschäftsführerin Tina Mirza hat es sich gemeinsam mit ihrem Mann zur Aufgabe gemacht, das Leben in den eigenen vier Wänden fair und nachhaltig zu gestalten. Da die Einrichtungsgegenstände sowohl beim Transport von Asien nach Deutschland als auch beim Versand über den Onlineshop verpackt werden und damit Verpackungsmaterialien in Umlauf gebracht werden, ist das Unternehmen gemäß des Verpackungsgesetzes lizenzierungspflichtig.
Welchen Herausforderungen ist das Unternehmerpaar durch das Verpackungsgesetz begegnet? Wie ist sie das Thema Verpackungslizenzierung angegangen und wie konnte Lizenzero sie bei der Erfüllung ihrer Pflichten unterstützen? Wir haben Tina zum Gespräch getroffen.
Jedes Jahr gibt Interseroh ein Nachhaltigkeitsmagazin heraus, in dem die Top-Stories zu unserer Vision von einer Welt ohne Verschwendung geteilt werden. In diesem Jahr ist auch unser Head of Lizenzero, Claudia Wegener, mit einem spannenden Interview dabei. Den kompletten Beitrag finden Sie hier:
Neben neuen Pflichten, die durch das Verpackungsgesetz (VerpackG) eingeführt wurden, hat das Gesetz auch viele neue Begrifflichkeiten, die sich oftmals nicht auf den ersten Blick von selbst erklären, mit sich gebracht. Einer dieser Begriffe ist die sogenannte „Verkaufsverpackung“: Erstinverkehrbringer sind durch die Systembeteiligung verpflichtet, die von ihnen in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen kostenpflichtig zu lizenzieren und so den Entsorgungs- und Verwertungsprozess der hierdurch entstehenden Verpackungsabfälle zu mit zu finanzieren.